Behandlung des Augenflügels – Pterygium
Behandlung des Augenflügels – Pterygium

Pterygium, umgangssprachlich auch als „Augenfleisch“ bekannt, ist ein dreiecksförmiger Gewebewuchs, der von der weißen Augenhaut (Bindehaut) in Richtung der transparenten Hornhaut wächst. Er entsteht meist durch langfristige Einwirkung von Sonnenlicht, Wind, Staub oder trockener Luft. In fortgeschrittenen Fällen kann er die Sehachse blockieren und zu Sehbeeinträchtigungen führen. Die Behandlung wird entsprechend der Größe des Pterygiums und den Beschwerden des Patienten geplant.


Behandlungsübersicht

  • Tritt als Gewebewuchs auf der Innenseite des Auges auf

  • Kann zu Brennen, Rötung, Fremdkörpergefühl und ästhetischer Beeinträchtigung führen

  • Langfristige UV-Belastung ist ein Risikofaktor

  • Leichte Fälle können mit Tropfen gelindert werden

  • Bei Sehbeeinträchtigung ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich

  • Da das Gewebe erneut wachsen kann, wird mit speziellen Techniken operiert

  • Das Tragen einer Sonnenbrille reduziert das Risiko der Entstehung und des Rückfalls


Kurze Zusammenfassung der Behandlung

  • Vorbeugende Maßnahme: UV-Schutz reduziert das Risiko eines Rückfalls

  • Ästhetisch und funktionell: Sowohl das Erscheinungsbild als auch die Sehqualität werden verbessert

Wie wird eine Pterygium-Operation durchgeführt?


Anästhesie
Die Operation wird unter lokaler Betäubung mit Augentropfen schmerzfrei durchgeführt.


Entfernung des Pterygiums
Das Gewebe, das sich über die transparente Hornhaut ausbreitet, wird chirurgisch entfernt. Während des Eingriffs wird ein Mikroskop verwendet, um präzise zu arbeiten.


Bindehauttransplantat (Gewebetransfer)
Um das Risiko eines Wiederauftretens zu minimieren, wird an die entfernte Stelle gesundes Bindehautgewebe aus dem Auge des Patienten transplantiert und mit speziellem Kleber oder Nähten fixiert.


Operationsdauer und Entlassung
Der Eingriff dauert etwa 20–30 Minuten. Der Patient kann am selben Tag entlassen werden.


Heilung und Tropfentherapie
In den Wochen nach der Operation werden regelmäßig antibiotische und kortisonhaltige Augentropfen angewendet. In der ersten Woche können leichtes Brennen und Rötung auftreten.

Das Gewebe in meinem Auge wächst, ist das gefährlich? Kann ich mein Sehvermögen verlieren, wenn ein Pterygium nicht behandelt wird? Kann das Augenhäutchen nach der Entfernung erneut wachsen? Können die Rötung und das Brennen in meinem Auge durch ein Pterygium verursacht werden? Ist eine Augenhäutchen-Operation (Pterygium) schwierig und schmerzhaft? Das Gewebe in meinem Auge stört mich auch optisch, sollte es nur wegen der Sehkraft entfernt werden?
1: Vereinbaren Sie einen Termin
Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine Konsultation mit unseren erfahrenen Augenärzten. Der erste Kontakt ist entscheidend für die Planung Ihrer personalisierten Augenlaserbehandlung.
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Nach dem Absenden Ihrer Online-Terminanforderung werden wir Sie so schnell wie möglich telefonisch kontaktieren, um Ihren Termin zu bestätigen. Während dieses Telefonats werden wir zusätzliche Fragen stellen, um sicherzustellen, dass wir die passende Pflege und Aufmerksamkeit für Ihre Bedürfnisse bieten können, und weitere Details besprechen.
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Sobald die umfassende Voruntersuchung abgeschlossen ist und Sie gemeinsam mit unserem Team eine informierte Entscheidung über Ihre Augenlaserbehandlung getroffen haben, beginnt der eigentliche Behandlungsprozess. In unserer Klinik in Rotterdam werden Sie herzlich empfangen und durch den nächsten Abschnitt des Ablaufs begleitet.
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Pterygium (Fleisch im Auge) Behandlung in Izmir, Türkei

Pterygium, auch bekannt als „Flügelfell“, ist eine Erkrankung, bei der ein dreiecksförmiges Gewebe von der weißen Augenhaut (Bindehaut) über die transparente Hornhaut hinauswächst. Es kann zu Brennen, Tränenfluss und Rötung führen und – je nach Ausdehnung – das Sichtfeld einschränken und das Sehen beeinträchtigen. In einigen Fällen verursacht Pterygium eine irreguläre Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), die selbst mit Brillen nicht korrigiert werden kann. Deshalb sind eine frühe Diagnose und Behandlung sehr wichtig.

Die Hauptursache dieser Erkrankung ist die UV-Strahlung. Die Behandlung besteht in der chirurgischen Entfernung des Gewebes, bevor es in tiefere Hornhautschichten eindringt. In der Vergangenheit kamen verschiedene Operationstechniken zum Einsatz, wobei die hohe Rückfallquote der größte Nachteil war. In unserer Klinik setzen wir die konjunktivale Autograft-Methode mit Gewebekleber ein – damit konnten wir nicht nur die Rückfallraten deutlich senken, sondern auch postoperative Beschwerden wie Brennen oder Fremdkörpergefühl stark minimieren.
 



Behandlung des Pterygiums (Augenflügel)


Pterygium tritt in unserem Land häufig auf. Die einzige bekannte Behandlung ist die chirurgische Entfernung. Dabei wird das Gewebe, das sich über die Hornhaut ausbreitet, entfernt und der betroffene Bereich wird mit gesunder Bindehaut (Konjunktiva) aus dem eigenen Auge bedeckt – mithilfe eines Gewebeklebers, ganz ohne Nähte. Diese Methode bietet viele Vorteile: Dank der Gewebekleber-Technik mit konjunktivalem Autograft ist die Rückfallrate auf etwa 1 % gesunken, und der Verzicht auf Nähte sorgt für deutlich weniger Beschwerden nach der Operation.
 



Heilung nach der Pterygium-Operation


In den ersten 10–15 Tagen nach der Operation kann eine Rötung bestehen bleiben. Das unangenehme Gefühl im Auge nimmt jedoch meist nach den ersten Tagen ab, und die Patienten können in der Regel nach 3–4 Tagen wieder ihrem Alltag nachgehen.
 



Muss ich nach der Pterygium-OP Augentropfen verwenden?


Ja. Nach der vollständigen Entfernung des Gewebes werden spezielle Augentropfen eingesetzt, die die Heilung des betroffenen Bereichs fördern.
 



Besteht nach der Pterygium-Behandlung die Gefahr eines Rückfalls?


Dank der Kombination aus konjunktivalem Autograft und Gewebekleber ist die Rückfallquote auf etwa 1 % gesunken.
 



Wie kann ich einem Pterygium vorbeugen?


Die Hauptursache für das Entstehen von Pterygium ist UV-Strahlung. Daher ist das Tragen einer gut schließenden Sonnenbrille besonders wichtig, um sowohl der Entstehung als auch einem Rückfall vorzubeugen.
 



Was ist ein gelber Fleck im Augenweiß (Pinguecula)?


Die Pinguecula ist eine kleine, gelbliche Fettablagerung auf dem weißen Teil des Auges (Sklera), die zu Rötung, Brennen und Fremdkörpergefühl führen kann. Sie ist kleiner als ein Pterygium. Auch hier ist die einzige bekannte Behandlungsmethode chirurgisch. Falls keine Beschwerden vorliegen, kann die Veränderung beobachtet werden. In manchen Fällen kann jedoch aus ästhetischen Gründen eine Operation in Erwägung gezogen werden – insbesondere wenn die betroffene Person sich an dauerhaft geröteten Augen stört.

Op. Dr. Ömer Takeş
Dr. med. Ömer Takeş bietet in seiner Privatpraxis für Augenkrankheiten und -chirurgie in Alsancak, Izmir, Behandlungen wie Kataraktoperationen, intelligente Linsen, trifokale Linsen sowie Laseroperationen wie Femto-LASIK und SMILE PRO an...



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